Der Menschenrechte-Chor singend auf einer Bühne

Menschenrechte-Chor

Singend über Menschenrechte aufklären

Auch in Deutschland werden tagtäglich Menschenrechte verletzt. Vielen Menschen ist das gar nicht bewusst, da sie ihre Rechte nicht gut genug kennen. Der Wuppertaler Menschenrechte-Chor möchte das ändern und macht mit Musik auf das Thema aufmerksam. Der Chor ist ein Gemeinschaftsprojekt des Kommunikationszentrums die börse Wuppertal, Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW, und der Paritätischen Akademie NRW.

Kulturelle Bildung wichtig für die Erwachsenenbildung

Für die Paritätische Akademie NRW ist die kulturelle Bildung ein unverzichtbarer Bestandteil der Erwachsenenbildung. Der kulturelle Ansatz bildet zum Beispiel eine gute Möglichkeit, ein vermeintlich sperriges Thema wie die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte zu vermitteln. Sie hat sich daher mit dem Kommunikationszentrum die börse zusammen getan und den Menschenrechte-Chor gegründet. In diesem haben sich zehn junge Sänger/-innen im Alter zwischen 16 und 27 Jahren zusammengefunden, die mit Hilfe der Musik die Wechselwirkung zwischen Kultur, Politik und Sozialem zeigen.

Selber Lieder komponiert

Gesungen werden Kompositionen von Axel Christian Schullz („Sing Human Rights“) sowie zwei Eigenkompositionen – eine von Chorleiterin Anna Luca Morhenn und eine, die als Gemeinschaftsprojekt aller Teilnehmenden entstanden ist. Das Chorprojekt wird gefördert vom NRW-Ministerium für Kultur und Wissenschaft und gilt als Pilotprojekt im Bereich Kultur und Weiterbildung. Seinen nächsten Auftritt hat der Menschenrechte-Chor am 4. Juni 2019 bei der Eröffnung einer Ausstellung von Amnesty International zur Geschichte der Menschenrechte im Barmer Rathaus in Wuppertal.

Bild: ©die börse