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Der Paritätische in Wuppertal


EINLADUNG
Stärkungspakt Stadtfinanzen – konkrete Auswirkungen und Perspektiven für Wuppertal

Vor fast genau einem Jahr haben wir mit PolitikerInnen aller Fraktionen über die scheinbar ausweglose Finanzsituation in Wuppertal diskutiert. Es hat sich viel getan in diesem Jahr: der Bund hat seine Beteiligung an den Sozialkosten der Gemeinden erhöht. Das Land NRW hat den überschuldeten Kommunen in Wuppertal Hilfen in Millionenhöhe zugesagt. Allein Wuppertal soll in den nächsten fünf
Jahren jeweils 72 Mio. Euro Unterstützung erhalten, um den kommunalen Haushalt zu konsolidieren. Am 13.02.2012 soll der Haushalt für die Jahre 2012/13 in den Wuppertaler Rat eingebracht werden. Was bedeutet das für Wuppertal und andere Städte in vergleichbarer Situation? Welche Auswirkungen hat der weiterhin strikte Sparkurs auf unsere Stadt? Hat Wuppertal nun eine reale Chance auf einen ausgeglichenen Haushalt? Was muss weiter von Seiten des Bundes geschehen, damit die Kommunalfinanzen perspektivisch auf soliden Fundamenten stehen? Sind Bund, Land und Kommunen bereit, die anstehenden Haushaltsprobleme solidarisch zu lösen?
Über diese Fragen wollen wir mit Ihnen und Wuppertaler Politikerinnen und Politikern diskutieren.
15.02.2012
um 19.00 Uhr
in der Färberei, Stennert 8, Wuppertal-Oberbarmen


Weitere Informationen hier.


Der Hospizdienst Wuppertal Lebenszeiten e.V. bietet interessierten Menschen die Möglichkeit im nächsten Jahr an einem Befähigungsseminar für Hozpizhelfer teilzunehmen.

Weiter Informationen hier.


Sehen was Andere nicht sehen

(v.li.): Wijnand Kollewijn (Künstler und Therapeut), Cord Wellhausen (Landesvorsitzender des Paritätischen NRW) und Thomas Röll (Geschäftsführer PLG)

Ausstellung von Künstlerinnen und Künstlern mit Autismus am Loh eröffnet

 
Für den Einblick in die besondere Lebenswelt von Menschen mit Autismus dankte Cord Wellhausen, Landesvorsitzender des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes NRW, anlässlich der Ausstellungseröffnung am 23. September 2011. Sehen was Andere nicht sehen: Die Ausstellung von 14 Künstlerinnen und Künstlern mit Autismus kann noch bis zum 23. März 2012 in den Räumen des Paritätischen NRW an der Loher Straße besichtigt werden.
„Kunst als Vermittlerin des Unaussprechlichen“: Für Thomas Röll, Geschäftsführer der Pflege- und Lebensgemeinschaft Wuppertal (PLG) hat das Goethe-Zitat eine besondere Bedeutung. Viele der 45 Bewohner der PLG, meist schwerstbehinderte Erwachsene mit Autismus, können nicht oder nur eingeschränkt sprechen. Mit den in der Ausstellung gezeigten Bildern können sie auf ihre Weise Kontakt aufnehmen.

Der Künstler und Therapeut Wijnand Kollewijn arbeitet seit vielen Jahren mit der PLG und den dort lebenden und betreuten Menschen mit Autismus zusammen. Die kunstpädagogischen und kunsttherapeutischen Angebote sind fester Bestandteil der Arbeit der PLG, einer Mitgliedsorganisation des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes NRW. Der Paritätische ist als Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege für mehr als 3.000 gemeinnützige Organisationen in NRW tätig, die mit rund 5.000 Diensten und Einrichtungen ihre Hilfen und Dienstleistungen in allen Feldern sozialer Arbeit anbieten. Zur Ausstellung in der Landesgeschäftsstelle des Verbandes sind allle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.

Adresse: Der Paritätische NRW, Loher Str. 7, 42283 Wuppertal
Dauer der Ausstellung: 23. September 2011 bis 23. März 2012
Öffnungszeiten: montags - donnerstags 9-17 Uhr, freitags 9 - 15 Uhr0

Im Rahmen der Woga 2011 (Wuppertaler offene Galerien und Ateliers www.wogawuppertal.de) wird die Ausstellung auch am Wochenende zugänglich sein: am 22. Oktober 2011 von 14- 20 Uhr und am 24. Oktober 2011 von 12-18 Uhr.


www.paritaet-nrw.org


Arbeitsmarktpolitik für alle!

Politik und Wohlfahrtsverbände unterzeichnen bundesweiten Aufruf des Paritätischen

Gruppenfoto

Sozialpolitische Fachleute aus Wuppertal unterstützen den Arbeitsmarktpolitischen Aufruf. (v.l. G. Metzger, F. Gottsmann, R. Fliege, B. Hüppe, W. Gerritzen, Dr. S. Kühn, D. Bell, P. Thelen, J. Neumann, P. Kamps, T. Lenz, C. Kröning)

Der Aufruf hat bundesweit inzwischen rund 3.000 Unterstützer/-innen aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft und wendet sich gegen den aktuellen Sparkurs der Bundesregierung. Die bereits vollzogenen und die geplanten Kürzungen in der Arbeitsmarktpolitik verschlechtern die ohnehin schon bescheidenen Chancen von Langzeitarbeitslosen auf dem Arbeitsmarkt weiter drastisch. In Wuppertal gibt es rund 16.000 Hartz- IV-Empfänger, ein großer Teil dieser Menschen ist schon lange arbeitslos. Für sie machen sich neben dem Wuppertaler Sozialdezernenten und dem Jobcenter-Geschäftsführer vor Ort auch Landtagsabgeordnete und die Wohlfahrtsverbände stark. Sie fordern eine Arbeitsmarktpolitik, die alle mitnimmt und keinen zurücklässt. Mit ihrer Unterschrift setzten die sozialpolitischen Fachleute ein Zeichen für die Rücknahme der Sparbeschlüsse und eine Umkehr bei der geplanten Instrumentenreform.


Jetzt anmelden für die 23. Videoaktion NoClip zum Thema »verboten«

Was sollte verboten werden? Welche Verbote sind überflüssig? Welchen Reiz hat es, sich über Verbote hinweg zu setzen? Junge Wuppertaler/innen sind in der ersten Oktoberhälfte aufgerufen, Kurzfilme zum Thema »verboten« zu produzieren.
Weitere Informationen hier.


Hospizdienst Lebenszeiten e.V. bietet Unterstützung für trauernde Menschen

Das Café Lebenszeiten - Trauercafé - ab September in neuen Räumen

Das Angebot des Hospizdienstes Lebenszeiten e.V. besteht bereits seit zwei Jahren, und es ist dank dem Engagement der ehrenamtlichen Hospizhelferinnen in der Arbeit des Vereins zu einer festen und wichtigen Einrichtung geworden.
Jeder Mensch geht seinen individuellen Weg durch die Trauer.
Das Café Lebenszeiten lädt dazu ein, in freundlicher Atmosphäre bei Kaffee und Gebäck Menschen zu begegnen, die auch den Verlust eines nahestehenden Menschen betrauern. Es bietet die Möglichkeit, in der Gemeinschaft mit anderen Menschen wieder Mut und Kraft für neue Lebensperspektiven zu finden. Das Café Lebenszeiten wird von geschulten ehrenamtlichen Trauerbegleiterinnen geleitet, die bei Bedarf auch für Einzelgespräche zur Verfügung stehen.
Ab dem 1.September findet das Café Lebenszeiten jeden 1. Donnerstag im Monat
von 17 bis 18:30 Uhr statt, in der Färberei, Stennert 8, 1.Etage (Aufzug) - Raum 1, 42275 Wuppertal.


Drüber hinaus gibt es neu das Angebot von Trauerspaziergängen.
Durch die Bewegung des Gehens kommt auch in uns etwas in Bewegung.
Vielen Menschen fällt es im Gehen leichter über ein schweres Thema zu sprechen.
Die Natur lädt ein, lenkt ab und ist im Wandel der Jahreszeiten immer wieder neu zu betrachten. Das entspannt, bringt auf andere Gedanken und bietet eine gute Möglichkeit miteinander ins Gespräch zu kommen. Begleitet werden die Spaziergänge von geschulten ehrenamtlichen Trauerbegleiterinnen und einem Begleithund.
Treffpunkt am 21.09 und 19.10.2011 um 14:30 Uhr Nordpark in Wuppertal Barmen,
Eingang Rehgehege/Turmterassen (PKW: Parkplatz Mallack, Bus: Linie 646 oder 332 bis Haltestelle Einerngraben )
Das Angebot ist kostenfrei und unabhängig von Konfession, Nationalität oder Alter.
Bei Fragen dazu informiert Sie unsere Geschäftsstelle gerne - Telefon: 0202-4598819
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Freiwillig engagiert?!

Bundesfreiwilligendienst und
Freiwilliges Soziales Jahr

Weitere Informationen hier.


Gesundheit und Sport - Bewegen in Wuppertal

Workshops in Kooperation mir Behindert - na und? e.V.

Weitere Informationen hier.
Das aktuelle Kursporgramm finden Sie unter
www.sportkurs-wuppertal.de



Iris Colsman neue Vorsitzende des Paritätischen in Wuppertal


Der Paritätische Wohlfahrtsverband in Wuppertal hat eine neue Vorsitzende:
Iris Colsman hat die Nachfolge der langjährigen Vorsitzenden Monika Lottmann an-getreten. Frau Colsman ist seit vielen Jahren in der sozialen Arbeit in Wuppertal tätig. Als niedergelassene Heilpädagogin kennt sie die Probleme von Familien mit Kindern, die einen besonderen Förderbedarf haben. Als Gründungs- und langjähriges Vor-standsmitglied des integrativen Waldorfkindergartens, als Vorstandsmitglied im För-derverein der Färberei und Mitglied der Fachgruppe Behinderung ist sie bestens mit allen Fragen rund um die Hilfen für Menschen mit Behinderungen vertraut.

Es ist ihr ein besonderes Anliegen die Lebensqualität und die soziale Infrastruktur in Wuppertal zu erhalten:

„Ich freue mich darauf, die vielen Vereine und Organisationen im Paritätischen zu vertreten und zu unterstützen, die wesentlich zur Qualität und zur Vielfalt der sozialen Arbeit in Wuppertal beitragen.“





Verhärtete Armut – Paritätischer legt Armutsbericht 2011 vor

Vor einer Verfestigung der Armut auf Rekordniveau warnt der Paritätische Wohlfahrtsverband anlässlich der Veröffentlichung seines Armutsberichtes 2011. Nach der Studie, die den Zeitraum 2005 bis 2010 umfasst, zeigen insbesondere die Bundesländer Berlin und Nordrhein-Westfalen einen deutlichen Negativtrend. Besonders besorgniserregend sei die negative Entwicklung im Ruhrgebiet. Sehr hohe Armutsquoten mit seit Jahren steigender Tendenz im größten Ballungsgebiet Deutschlands müssten in der Politik sämtliche Alarmglocken läuten lassen. Den Bericht, weitere Infos und eine detaillierte Suchfunktion nach Postleitzahlen finden Sie im Internet unter:
www.der-paritaetische.de/armutsbericht2011


Vorsorgende Sozialpolitik als Zukunftssicherung

Foto Prof. Dr. Heribert Prantl

Von Pflicht und Kür im Sozialstaat: Prof. Dr. Heribert Prantl begeisterte die rund 500 Gäste am Tag des Paritätischen NRW am Freitag, 18. November 2011, in der Wuppertaler Stadthalle mit seiner leidenschaftlichen Rede. Wer auf Kosten von Integration und vorsorgender Sozialpolitik spare, betreibe nicht Zukunftssicherung, sondern Zukunftszerstörung, betonte Prantl (Chefredaktion Süddeutsche Zeitung). Der Paritätische warnt seit Jahrzehnten vor den gesellschaftlichen Auswirkungen von Armut und Ausgrenzung. Mehr



 

Gegen die Sparpolitik des Landes haben sich mehr als 10.000 Bürgerinnen und Bürger ausgesprochen. [Mehr]
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Aktuelle Infos: Freiwilliges soziales Jahr und der neue Bundesfreiwilligendienst [Mehr]
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